Ruta del Cares: Einschränkungen und aktuelle Situation in den Picos de Europa

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Die Ruta del Cares gilt als legendärer Wanderweg im Herzen der Picos de Europa. Sie zieht jährlich hunderttausende Wanderbegeisterte an, die die wilde Schönheit der „Garganta Divina“ erleben möchten. Seit Kurzem ist der durchgehende Weg jedoch unterbrochen, was für viele Besucher Fragen aufwirft.

Die Parkverwaltung hat zum 15. Oktober bekanntgegeben, dass zwei wichtige Brücken – die Puente de los Rebecos (drei Kilometer hinter Caín) und die Puente de Bolín (acht Kilometer von Poncebos) – wegen dringend nötiger Infrastrukturarbeiten gesperrt sind. Damit ist die gesamte Route von Caín nach Poncebos vorerst nicht mehr durchgängig begehbar; ein Enddatum der Maßnahmen gibt es derzeit nicht.

Betroffen ist nicht nur die beliebte Durchwanderung der spektakulären Schlucht, sondern auch die Planbarkeit für Individual- und Gruppenwanderer. Hintergrund der Sperrung sind die notwendige Sanierung baufälliger Abschnitte und Sicherheitsmaßnahmen, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Felsstürzen und Unfällen kam.

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Was Besucher jetzt wissen sollten

Die Teilstrecken zu den jeweiligen Brücken bleiben begehbar, sodass man von beiden Seiten (Caín und Poncebos) aus immerhin ein Stück der Originalroute erleben kann.
Die restlichen Abschnitte behalten ihren charakteristischen, schmalen und spektakulären Verlauf – Trittsicherheit und eine gute Ausrüstung bleiben essenziell.
Der Nationalpark Picos de Europa bleibt geöffnet; lediglich die vollständige Durchquerung via Ruta del Cares ist aktuell nicht möglich.

Diese Einschränkungen treffen den Park in einer Zeit gesteigerten internationalen Interesses. Dennoch bietet ein Teil der Route weiterhin intensive Naturerlebnisse.

Die Ruta del Cares bleibt – trotz der Sperrungen – ein absoluter Höhepunkt für Bergfreunde. Wer flexibel ist und sich auf die aktuellen Gegebenheiten einstellt, kann weiterhin unvergessliche Eindrücke in einer der großartigsten Landschaften Spaniens sammeln. Für tagesaktuelle Informationen empfiehlt sich ein Blick auf die Webseiten des Nationalparks.

Quelle: Agenturen